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Workshop: Perspektiven für klimafreundliche Mobilität im deutsch-schweizerischen Grenzraum – Waldshut

19. März 2018 @ 10:00 - 13:15

Im Projekt werden alternative Mobilitätskonzepte entwickelt und erprobt, um den grenzüberschreitenden Pendelverkehr am Hochrhein klimafreundlicher zu gestalten.

Pendeln am Hochrhein soll klimafreundlicher werden. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, wird am Beispiel der Arbeitswege von ABB Schweiz-Mitarbeitenden praxisnah erprobt. „Klimafreundlich Pendeln“ versteht sich damit als aktiver Teil der Verkehrs- und Energiewende in der Schweiz und Deutschland und will zu einer Reduktion von Luftschadstoffen beigetragen.

Bisheriges Mobilitätsverhalten

Zur Vorbereitung des Projektes wurde bei ABB Schweiz eine Machbarkeitsstudie zum klimafreundlichen Berufspendeln der deutschen Mitarbeitenden durchgeführt. Die Studie umfasste alle relevanten technischen und administrativen Aspekte für die Umsetzung eines vom Unternehmen unterstützten Pendlerkonzepts. Dazu gehört die Untersuchung des bisherigen Mobilitätsverhaltens der Pendelnden sowie ihrer Bereitschaft, auf elektromobile Car- und Ride-Sharing-Modelle umzusteigen. Dies hat unter anderem das Potenzial, CO2-Emissionen zu senken, Kosten einzusparen, nachhaltige Mobilität zu fördern, die Wertschöpfungskette der Elektromobilität zu stimulieren und die Loyalität zum Arbeitgeber zu festigen.

Steigende Pendlerzahlen

Hintergrund ist die hohe Zahl von Arbeitnehmenden, die täglich aus Deutschland zur ihren Arbeitsplätzen in die Nordschweiz pendeln. Allein aus den Landkreisen Lörrach und Waldshut pendeln über 34.000 Personen, mit einer durchschnittlichen jährlichen Zunahme von über 3 % seit 2003. Da das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs in der Hochrheinregion aufgrund von Siedlungsstruktur und Topographie mittelfristig nur begrenzt ausweitbar ist, stellt sich die Entwicklung der grenzüberschreitenden (Individual-)Elektromobilität als besonders vielversprechend dar.

Beginn der Praxisphase

Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie mündet im Juli 2016 in eine Praxisphase bei ABB Schweiz, die wissenschaftlich begleitet wird. Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge und die Bildung von Fahrgemeinschaften werden durch geeignete Mechanismen gefördert. Dabei werden die damit verbundenen Umweltauswirkungen ermittelt, wie z. B. die Reduktion von CO2-Emissionen gegenüber der Nutzung eines konventionellen Fahrzeugs. Ein wichtiges Projektergebnis besteht in der Veröffentlichung und Verbreitung der gesammelten Erfahrungen, damit auch andere Unternehmen ähnliche Mobilitätsstrategien anwenden und dabei von den Erfahrungen profitieren können.

Wann:                         19. März 2018 von 10:00 – 13:15 Uhr
Wo:                             Stoll VITA Stiftung, Brückenstraße 15, D-79761 Waldshut-Tiengen (2-Gehminuten vom Bahnhof Waldshut entfernt)
Veranstalter:             Der Workshop findet im Rahmen des Interreg-Projekts „klimafreundlich Pendeln am Hochrhein“ statt. Veranstaltungspartner sind aargaumobil und e-mobil BW.
Anmeldung:               Bitte melden Sie sich bis zum 7. März 18 per E-Mail (info@klimafreundlichpendeln.org) an. Geben Sie bitte an, ob Sie am Workshop 1 oder 2 teilnehmen
Teilnehmerzahl:        Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung noch keine Teilnahmebestätigung ist. Die Bestätigung erhalten Sie im Nachgang der Platzvergabe per E-Mail

Details

Datum:
19. März 2018
Zeit:
10:00 - 13:15
Website:
https://www.klimafreundlichpendeln.org/

Veranstalter

Hochrhein Kommision
Website:
https://www.hochrhein.org/

Veranstaltungsort

Stoll VITA Stiftung
Brückenstraße 15
Waldshut-Tiengen, 79761 Deutschland
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Telefon:
07751 84-220
Website:
http://www.stollvitastiftung.de